Microsoft Cashback Aktion – Oder wie beschäftigt man sich 30 Minuten für EUR 7,20

Meine kabellose Laser-Maus von Microsoft hat den Geist aufgegeben. Also ab ins Internet und nach einem Ersatz gesucht. Schnell war etwas passendes gefunden, wieder von Microsoft. Passenderweise hatte ich ein paar Tage vorher etwas von einer Aktion von Microsoft gelesen: Beim Kauf von Microsoft-Hardware gibt es 19% Casback. Ich gebe Microsoft meine Adressdaten und Microsoft gibt mir EUR 7,20. Da Microsoft mich bereits als Kunden kennt, dachte ich mir, die EUR 7,20 nehme ich mit.

Letztendlich habe ich eine halbe Stunde gebraucht, um diesen Cashback-Antrag auszufüllen. Immer wieder „sagte“ Firefox alle Muß-Felder müssen ausgefüllt sein.
Verflixt, alle Felder waren ausgefüllt! Also gut, alles noch einmal im Internet Explorer, vielleicht funktioniert es im MS-Browser besser. Von wegen! Selbes Problem. Ein Hinweis, WAS das Problem ist, wurde natürlich nicht angezeigt.
Dann habe ich jede Seite dieser Cashback-Aktion durchsucht – im Impressum stand ein verschämtes „Installieren Sie Microsoft Silverlight„. Silverlight? – War das nicht ein weiteres grandios gescheitertes Produkt von Microsoft, welches ausser MS selbst niemand anwendet, eine Art Flash-Ersatz?
Nun gut, letzter Versuch: Installieren, Browser neu starten, alle Daten erneut eingeben.
Und das Wunder geschah: Die vorher ausgefüllten Muß-Felder wurden erkannt!

Warum sollte Microsoft auch bemüht sein, seine Formulare mit Web-Standards zu erstellen, wenn es ein Microsoft-Produkt gibt, welches man dem Kunden aufzwingen kann?
Wäre wenigstens ein „Installieren Sie Silverlight“ als Meldung auf der Eingabeseite erschienen, würde ich mich nicht aufregen.
Danke, Microsoft – für EUR 7,20 und für eine halbe Stunde verschwendete Zeit.

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